Engineer · Lecturer · Process Builder
Von der Anwendung zum belastbaren Prozess.
Ich verbinde Additive Fertigung, Reverse Engineering und 3D-Scanning mit DfAM, Prozessentwicklung, Qualität und verständlicher Wissensvermittlung.

// 00 Prozess
5 Bereiche. 9 Schritte. 4 Gates.
Reverse Engineering als Prozess der (additiven) Produktentwicklung
Vom bestehenden Bauteil zur begründeten Lösung: Mein Prozessmodell prüft, ob sich ein Bauteil technisch und wirtschaftlich sinnvoll auf additive Fertigung umstellen lässt. Es verbindet Funktionsanalyse, konstruktive Weiterentwicklung mit DfAM, DfM und DfA sowie die Freigabe von Produkt und Fertigungsprozess.
Der Schwerpunkt liegt auf Additiver Fertigung; die Verfahrenswahl bleibt offen. AM wird dort eingesetzt, wo es einen nachvollziehbaren Mehrwert bietet. Ist ein anderes Verfahren besser geeignet, führt der Prozess auch zu dieser Lösung. Entscheidend sind die Anforderungen, der passende Werkstoff und ein sinnvoller Fertigungsweg.
Version 1.22 · in Weiterentwicklung
Die Übersicht lässt sich auf kleinen Bildschirmen seitlich verschieben.
// 01Analyse
- Auftrag und Anlass klärenG0Auftrag verstanden?
- Bauteil, Funktion und bisherigen Einsatz verstehen
- Anforderungen und Verbesserungsziele festlegenG1Anforderungen und Bewertung klar?
ErgebnisEntwicklungsauftrag, Ist-Beschreibung und Anforderungsliste mit Bewertungskriterien und Gewichtung
// 02Konzept
- Lösungswege systematisch entwickeln und kombinieren
- Konzeptvarianten bewerten und Lösung, Werkstoff sowie Fertigungsweg auswählenG2Konzept, Werkstoff und Fertigungsweg ausgewählt?
ErgebnisMorphologischer Kasten, Konzeptvarianten und dokumentierte Variantenbewertung
// 03Ausarbeitung
- Die gewählte Lösung ausarbeiten (DfAM, DfM, DfA)
ErgebnisPrüffähiger Konstruktions- und Fertigungsstand
// 04Validieren
- Herstellen, ausprobieren und verbessern
- Produkt und Fertigungsprozess freigebenG3Produkt und Fertigung freigegeben?
ErgebnisVersuchs- und Prüfergebnisse sowie freigegebenes Daten- und Nachweispaket
// 05Umsetzung
- Einsetzen und Erfahrungen zurückführen
ErgebnisGeregelter Betrieb mit dokumentierten Erfahrungen und bewerteten Verbesserungsmaßnahmen
Durchgängig: Anforderungen fortschreiben, Risiken bewerten, Nachweise dokumentieren – PDCA / KVP
Lesart: Die Abschnitte sind keine starre Einbahnstraße. Verifikation und Lernen beginnen in der Ausarbeitung. Pilotfertigung und Qualifizierung erfolgen vor G3; Umsetzung meint den Einsatz des freigegebenen Stands. Der Erfassungsweg folgt dem Informationsbedarf.
// 01 Profil
Technik wirkt erst, wenn sie im Alltag funktioniert.
Seit mehr als zehn Jahren arbeite ich an der Schnittstelle von Produktentwicklung, Produktion und neuen Fertigungstechnologien. Mein Schwerpunkt liegt dort, wo aus einer Idee ein belastbares Bauteil und aus einer Einzellösung ein beherrschter Prozess werden soll.

Ich analysiere reale Anwendungen, entwickle digitale Workflows, strukturiere Freigaben und Qualitätsanforderungen und befähige die Menschen, die später damit arbeiten. Als freiberuflicher Dozent an der Berliner Hochschule für Technik verbinde ich industrielle Praxis mit verständlicher, anwendungsnaher Lehre.
// 02 Schwerpunkte
Wo ich den größten Beitrag leiste.
Meine Stärke liegt nicht in isolierten Einzeltechnologien. Ich verbinde Anwendung, Konstruktion, Fertigung und Organisation zu einem nachvollziehbaren Gesamtprozess.
Additive Fertigung & DfAM
Bauteile fertigungsgerecht entwickeln, Anwendungen bewerten, Materialien und Prozesse auswählen und additive Verfahren sinnvoll in Produktentstehung, Produktion und Ersatzteilversorgung integrieren.
Reverse Engineering & 3D-Scanning
Reale Einbausituationen erfassen, Bestandsbauteile digitalisieren und belastbare Referenzgeometrien für Konstruktion, Vergleich und Variantenmanagement schaffen.
Prozessaufbau & Industrialisierung
Aus Versuchen wiederholbare Abläufe machen: Rollen, Freigaben, Dokumentation, Qualitätsprüfungen, Schulungen und kontinuierliche Verbesserung.
Lehre, Workshops & technischer Transfer
Komplexe Technik so vermitteln, dass Teams sie verstehen, kritisch bewerten und selbstständig anwenden können – vom Management-Workshop bis zur praktischen Schulung.
// 03 Praxis & Veröffentlichungen
Anwendungen, Lehre und fachlicher Austausch.
Ich arbeite gern dort, wo technische Möglichkeiten an einer realen Aufgabe geprüft und in einen verständlichen, wirtschaftlichen Workflow übersetzt werden.
Case Study · Sonderfahrzeugbau
Digitale Referenzgeometrie statt aufwendiger manueller Anpassung.
Bei Apprich Secur wurde untersucht, wie 3D-Scanning, Reverse Engineering und additive Fertigung in die Herstellung gepanzerter Werttransporter integriert werden können. Im Fokus standen individuelle Innenraumgeometrien, neue Störkonturen und kleine Stückzahlen.


Veröffentlichung · Revopoint
3D-Scanning in der praxisnahen Ingenieurlehre
Revopoint berichtet über ein Lehrprojekt an der BHT, in dem Studierende 3D-Scanning, Reverse Engineering, 3D-Druck und Laserschneiden an einer offenen Entwicklungsaufgabe verbinden.
Beitrag bei Revopoint lesen
Kurzvortrag · Formnext 2025
Erfahrungen aus 3D-Scanning, Anwendung und Lehre
Am Revopoint-Stand habe ich Einblicke aus praktischen Scanaufgaben und der Lehre geteilt – mit Blick auf Lernkurven, typische Fehler und einen pragmatischen Einstieg in digitale Workflows.
Beitrag auf LinkedIn ansehen// 04 Nächste Termine
Vorträge, Workshops und fachlicher Austausch.
Drei Gelegenheiten für Gespräche über additive Anwendungen, Reverse Engineering, Materialien und belastbare industrielle Prozesse.
Additiv gefertigte Ersatzteile und Lieferketten
Vortrag über Ersatzteile, Verfügbarkeit und einen pragmatischen Einstieg: nicht mit dem großen, glänzenden Leuchtturmprojekt beginnen, sondern mit den kleinen Teilen, die den Arbeitsalltag einfacher machen.
Nicht nur nachbauen: Reverse Engineering als Werkzeug der Produktentwicklung
Workshop: Von der digitalen Erfassung über die Funktionsanalyse bis zu einer gezielten konstruktiven Verbesserung.
Neue Materialien und Anwendungen für Industrial AM
Auf der Suche nach neuen Werkstoffen, Anwendungen und Möglichkeiten für Prototyping, Tooling, Manufacturing und Spare Parts – mit Schwerpunkt Schienenverkehr und EN 45545-2.
// 05 Zusammenarbeit
Offen für konkrete Aufgaben und passende Rollen.
Die Seite ist keine klassische Agenturpräsentation. Sie zeigt, für welche technischen Fragen und Veränderungsaufgaben ein Gespräch sinnvoll sein kann.
Kontakt
Eine technische Aufgabe lässt sich meist am besten konkret besprechen.
Ich freue mich über fachlichen Austausch, Projektanfragen und Gespräche zu Rollen, in denen Prozessaufbau, Entwicklung und Wissenstransfer zusammenkommen.